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Schwergewitter mit großem Hagel beenden historische Hitze

Jannis Schneider 26. Juni 2026
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Veröffentlicht 26. Juni 2026 - 11:47

Es ist die massivste Hitzewelle in einem Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Am Wochenende wird diese nach und nach von schweren Gewittern beendet, wobei es lokal sogar großen Hagel und heftige Starkregenschauer geben kann.

Mit bis zu 42 oder im Extremfall sogar 43 Grad könnten bis Sonntag, 28. Juni, nicht nur Juni-, sondern sogar Allzeitrekorde aufgestellt werden. Zudem ist die derzeitige Hitzewelle mit 40 Grad an drei aufeinanderfolgenden Tagen die extremste in einem Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in 1881. Zeitgleich machen sich allerdings besonders in der Nordwesthälfte Deutschlands immer häufiger Quellwolken bemerkbar, die zum Samstagnachmittag, 27. Juni, zu ersten schweren Gewittern heranwachsen können.

Großer Hagel, heftiger Starkregen und teils schwere Sturmböen

Die ersten beachtlichen Gewitterkomplexe dürften am Samstag zwischen Eifel und Münsterland, sowie zwischen Mecklenburg, Prignitz und Uckermark auftreten (auf der Karte unten in dunkelrot). Dabei kann es auch großen Hagel (bis 4,0 cm), heftigen Starkregen (um 50 l/qm in kurzer Zeit) und schwere Sturmböen (um 100 km/h) geben. Es drohen vorübergehend massive Überflutungen!

Am Sonntag steigt das Gewitterpotential nahezu bundesweit an. Örtlich drohen wieder schwere Gewitter mit ähnlichen Begleiterscheinungen wie am Vortag.

Schwergewitter am 27. Juni 2026
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