Extremhitze könnte sogar deutschen Allzeitrekord weit übertreffen
Nachdem bereits am Freitag und Samstag Höchstwerte bis etwa 41 Grad zu erwarten sind – und damit bereits der deutsche Juni-Rekord pulverisiert wird – könnte es am Sonntag im Osten Deutschlands sogar 43 Grad geben!
Es ist die wohl extremste Hitzewelle in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881. Dabei könnte nicht nur an einem einzigen, sondern an bis zu drei aufeinanderfolgenden Tagen die 40 Grad-Marke geknackt werden. Das gab es hierzulande noch nie! Noch unglaublicher ist, dass wir uns mit Ende Juni nicht einmal in der üblicherweise heißesten Zeit eines Jahres befinden, denn diese ist bekanntermaßen zwischen Mitte Juli und Mitte August. Dies dürfte dafür sorgen, dass nicht nur einzelne, sondern reihenweise neue Juni-Rekorde aufgestellt werden. Der bisherige deutsche Juni-Rekord wirkt mit 39,6 Grad (30. Juni 2019, Bernburg an der Saale) im Vergleich zu dem, was uns bis Sonntag erwartet, fast lächerlich.
Allzeitrekord von 41,2 Grad wackelt enorm
Doch damit nicht genug. Besonders am Sonntag, 28. Juni, könnte in tiefen Lagen des Ostens ein neuer bundesweiter Allzeitrekord aufgestellt werden. Dieser liegt derzeit bei 41,2 Grad und wurde am 25. Juli 2019 in Duisburg-Baerl aufgestellt. Dieses Mal wären allerdings sogar 43 Grad im Bereich des Möglichen! Zeitgleich bilden sich in der Nordwesthälfte einzelne Gewitter, die mit großem Hagel und heftigem Starkregen einhergehen können und uns zum Start in die neue Woche eine Abkühlung bringen.
Bisherige Rekorde
| Rekord | Ort | Datum | Messwert |
| Juni | Bernburg an der Saale | 30. Juni 2019 | 39,6 °C |
| Allzeit | Duisburg-Baerl | 25. Juli 2019 | 41,2 °C |


