Tief “Cerry”: Schwere Gewitterlage beendet Hitzewelle
Das Hoch “Laurent” verlagert sich am Freitag nach Osteuropa und macht dabei Platz für das Tief “Cerry”, welches dann mit seiner Kaltfront über Deutschland zieht und für teils schwere Gewitter mit Hagel, heftigem Starkregen und schweren Sturmböen sorgt.
Die bisher längste Hitzewelle des Sommers neigt sich dem Ende. Als Abschluss steht eine überregionale Unwetterlage auf dem Plan, die im äußersten Süden Deutschlands bereits zum späten Donnerstagnachmittag, 16. Juli, beginnt. Dort drohen nämlich schwere Gewitter mit Hagel, Starkregenschauern und schweren Sturmböen. Der eigentliche Höhepunkt erwartet uns aber erst am Freitag, 17. Juli, wenn die Kaltfront des Tiefs über die Bundesrepublik und abgesehen vom Nordwesten verbreitet Gewitter beschert.
“Wasserbomben”, Hagel und schwere Sturmböen
Die Lage birgt ein hohes Risiko für Gewitter mit beachtlichen Niederschlagssummen (“Wasserbomben”). Dabei können binnen kurzer Zeit 30 bis 45 l/qm Niederschlag fallen, eng begrenzt kann es sogar noch mehr sein (schwere Unwetter, dunkelrot auf der Karte). Zudem kann es Hagel mit Korndurchmessern bis 3 cm, sowie schwere Sturmböen bis etwa 100 km/h geben.


