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Orkantief „Gerlinde“ beeinflusst uns ab Dienstagabend

Jannis Schneider 12. Januar 2020
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Westlich des Orkantiefs „Fenja“ entsteht über dem Nordatlantik derzeit ein Wellentief. Es trägt den Namen „Gerlinde“ und zieht in den kommenden Tagen unter Verstärkung über die britischen Inseln, wobei es auch auf unser Wettergeschehen Einfluss nimmt.

Das Wellentief – also ein Tief ohne geschlossenen Tiefdruckkern – „Gerlinde“ entsteht derzeit bei Neufundland. Am Dienstag, 14. Januar, zieht es mit seinem ausgeprägten Sturmfeld über England, wobei dort erneut die Gefahr von orkanartigen Böen oder gar Orkanböen bis ins Tiefland besteht. Ab dem Dienstagabend frischt der Wind auch bei uns wieder auf.

Erneut sind dabei besonders in der Nordwesthälfte Deutschlands warnrelevante Böen zu erwarten. Meist handelt es sich dabei um Böen zwischen 50 und 65 km/h. In einem Streifen vom Emsland bis nach Nordfriesland und Ostholstein sind dagegen auch Sturmböen um 75 km/h möglich. Direkt an der Nordseeküste kann es sogar für schwere Sturmböen bis 100 km/h reichen.

Volle Sturmböen sind auch in einigen Gebirgen zu erwaten. Hier gilt aufgrund der Lage „je nordwestlicher, desto mehr“. Somit muss man in den höheren Lagen von Rheinland-Pfalz/Saarland, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Böen um 80 km/h rechnen.

Sturm durch Orkantief Gerlinde am 14. und 15. Januar 2020
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