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Tief „Amrei“: Warmfront bringt Glatteis

Jannis Schneider 5. Januar 2020
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Das Hochdruckgebiet „Almar“ macht in der Nacht zum Dienstag Platz für das über Island ziehende Tief „Amrei“. Im Bereich dessen Warmfront ist am Dienstag, 7. Januar, regional mit gefrierendem Regen zu rechnen.

Das Hoch „Almar“ zieht allmählich in Richtung Balkan, während sich das flächenmäßig große Tiefdruckgebiet „Amrei“ mit seinem Frontensystem nähert. Wettergefahren sind dabei im Bereich der Warmfront zu erwarten, da im Bereich Regen oder Sprühregen auf die teils gefrorenen Böden fällt und somit stellenweise Glatteis ausbildet.

In der Nacht zum Dienstag liegt die Front über dem Westen Deutschlands. In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ist somit oberhalb 300 bis 400 m stellenweise mit Glatteis zu rechnen. Unterhalb davon fällt überwiegend Regen ohne Glättegefahr. Zum Dienstagmorgen greift das Niederschlagsgebiet auf Hessen und Baden-Württemberg über. Dort muss man auch in mittelhohen Lagen ab etwa 200 m mit entsprechender Glätte durch gefrierenden (Sprüh-)Regen rechnen.

In Thüringen und Bayern kommt der Niederschlag im Laufe des Vormittags an. Kurzzeitig kann es auch dort ab 200 m zu gefrierendem (Sprüh-)Regen kommen, wobei eine rasche Auflösung des Niederschlagsgebiets recht wahrscheinlich ist.

Glatteis Tief Amrei am 7. Januar 2020
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