Schnee statt Konfetti: Um diese Zeit trifft die Schneefront ein
Im Laufe des Fastnachtssonntag zieht die Warmfront des Tiefs “Wally” in die bei uns liegende Kaltluft. Dabei gibt es starke Schneefälle, die am Sonntagabend den Westen Deutschlands erreichen.
Im Laufe des Sonntagabends, 15. Februar, breiten sich Starkschneefälle auf die gesamte Westhälfte Deutschlands aus. Dabei steigt die Schneefallgrenze rasch auf 400 bis 500 m an. Zuvor fallen im westdeutschen Tiefland innerhalb von nur 6 Stunden mehr als 5 cm Neuschnee. In den dortigen Mittelgebirgen drohen mit um 15 cm Neuschnee in 6 Stunden sogar Unwetter.
An Rosenmontag auch in der Osthälfte Schnee
Die Warmfront konvertiert schnell zu einer sogenannten Mischfront (Okklusion), wobei sich die Niederschläge abschwächen. Trotzdem fallen im Tiefland der Osthälfte der Bundesrepublik dann noch summiert 3 bis 8 cm Schnee. Anschließend sorgt eine Kaltfront wieder für eine bundesweit sinkende Schneefallgrenze und somit für Schnee bis ins Tiefland.


